Hilfreiche Lerntipps für Schüler und Studenten

Geschreiben von Lernstressauf30. September 2011 in Lernen |

Das Lernen kann einem als Schüler oder Student schnell über den Kopf wachsen. Tests, Arbeiten, Klausuren oder Prüfungen fordern oft, dass man viel Wissen auf den Punkt parat hat. Mit ein paar Lerntipps lernt es sich gleich viel leichter.

1. Planen ist das halbe Leben
Zunächst sollte man den Lernstoff realistisch einschätzen. Oft fühlt man sich von der Masse an Material und Fakten überwältigt und weiß nicht, wo man mit dem Lernen ansetzen soll. Wenn man sich einen Überblick über den zu bewältigenden Stoff verschafft hat, lernt es sich meist viel entspannter. Dann kann man planen, wie viele Seiten man pro Woche lesen muss, viele Vokabeln es pro Tag zu lernen gilt oder ab wann man mit dem Wiederholen des angeeigneten Wissens beginnen sollte.

2. Mach mal Pause!
Freizeit ist wichtig, auch – oder gerade – in stressigen Lernphasen. Kein Gehirn kann 12 Stunden am Tag neues Wissen aufnehmen, verarbeiten und abspeichern. Spätestens nach 6 Stunden schaltet das Gehirn auf Sparflamme. Dann lohnt es sich höchstens noch, bekanntes Wissen aufzuarbeiten. Innerhalb der Lernzeiten sollte man zudem regelmäßig Pausen einlegen. Wer einmal in der Stunde aufsteht und sich bewegt, etwas isst und trinkt oder auch einen Mittagsschlaf einlegt, der tut seinem Gehirn viel Gutes und stellt sicher, dass es danach wieder frisch ans Werk gehen kann.

3. Holistisch lernen
Lernstoff lässt sich leichter lernen, wenn man neues Material mit altem Wissen verknüpft. Statt etwas stur auswendig zu lernen, speichert man das neue Wissen in Verbindung mit bereits gelernten Inhalten ab. In vielen Fächern geschieht dies automatisch. Neue Konzepte, Zusammenhänge oder Theorien bauen auf Grundwissen auf und können so leichter in das Ganze eingeordnet werden. Doch dieses Prinzip lässt sich auch fachübergreifend anwenden. Stoff, der in Biologie gelernt wurde, kann oftmals in der Chemie verwendet werden. Und mathematische Kenntnisse können mit Wissen aus der Physik vernetzt werden. Die Wissensnetze, die so entstehen, lassen sich nicht nur leichter merken und in Prüfungen abrufen, sie können auch helfen, Wissenslücken zu überbrücken.

4. Lehren ist lernen
Eine gute Methode, um zu testen, ob man etwas wirklich verstanden hat, ist, die Inhalte anderen zu erklären. Durch das Erklären und Beantworten von Fragen muss man das eigene Wissen logisch anordnen – im Gehirn und auf dem Blatt Papier. Schon beim Erklären wird einem selbst auffallen, wo noch Wissenslücken bestehen, die unbedingt gefüllt werden müssen. Und spätestens wenn es um das Beantworten von Fragen geht, wird deutlich, ob der Wissensstand ausreichend ist.

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